Druck Service

 

UV-Druck

Der UV-Druck (Ultraviolett-Druck) ist ein modernes Digitaldruckverfahren, bei dem spezielle Tinten sofort durch ultraviolettes Licht chemisch ausgehärtet werden. Da die Farben nicht in das Material einziehen, sondern an der Oberfläche aushärten, können nahezu alle flachen oder gewölbten Materialien direkt und in brillanter Qualität bedruckt werden.

Herstellungsverfahren

Beim UV-Digitaldruck wird die Tinte direkt vom Druckkopf auf dem Material aufgetragen. Unmittelbar nach dem Farbauftrag härten leistungsstarke LED-UV-Lampen die Farbe in Sekundenbruchteilen aus — nicht durch Verdunstung, sondern durch Licht. Die Farbe füllt Poren und Mikrostrukturen und bildet eine geschlossene Schicht auf der Materialoberfläche. Kratzfest, witterungsbeständig und sofort weiter verarbeitbar. Das Verfahren funktioniert auf nahezu allen Materialien - von Plattenmaterial wie PVC, Acryl, Aluminium, Holz und Glas bis hin zu Textilien und flexiblen Folien.

Herstellungsverfahren

Beim UV-Digitaldruck wird die Tinte direkt vom Druckkopf auf dem Material aufgetragen. Unmittelbar nach dem Farbauftrag härten leistungsstarke LED-UV-Lampen die Farbe in Sekundenbruchteilen aus - nicht durch Verdunstung, sondern durch Licht. Die Farbe füllt Poren und Mikrostrukturen und bildet eine geschlossene Schicht auf der Materialoberfläche. Kratzfest, witterungsbeständig und sofort weiter verarbeitbar. Das Verfahren funktioniert auf nahezu allen Materialien - von Plattenmaterial wie PVC, Acryl, Aluminium, Holz und Glas bis hin zu Textilien und flexiblen Folien.

 

Vorteile des UV-Digitaldruck 

Materialvielfalt:
PVC, Acryl, Aluminium, Holz und auch Textil. Ein Druckverfahren, viele Substrate.

Brillante Schärfe:
Feine Linien, gestochene Typografie bei kleinen Schriftgrößen, klare Kanten.

Direkt weiter verarbeitbar: 
Keine Trockenzeit - konfektionieren und kaschieren ohne Wartezeit.

Brillant im Durchlicht:
Die ideale Basis für hinterleuchtete Lichtrahmen wie LEDUP, BIGLEDUP oder LINEUP

Superblack:
UV-Druck erzeugt ein sattes, tiefes Schwarz mit außergewöhnlicher Deckkraft - ideal für kontrastreiche Logos, Typografie und Grafiken, die auf Messen aus der Distanz wirken.

 

Hinweis: Bedruckte Textilien müssen gerollt transportiert werden, da sonst sichtbare Knickkanten im Druck entstehen.

 

Produktionsprozess in Schritten

Tintenauftrag
Der Druckkopf fährt über das Material und trägt flüssige UV-Tinte mikrofein und präzise Punkt für Punkt auf. 

UV-Bestrahlung
Direkt hinter dem Druckkopf sitzt eine UV-LED-Lampe, welche synchron mitfährt und die frische Tinte sofort bestrahlt. 

Aushärtung
Das UV-Licht löst eine chemische Reaktion aus: Die flüssige Tinte verbindet sich in Millisekunden zu einer robusten Kunststoffschicht, welche dauerhaft kratzfest und belastbar ist. 

 

Fazit

Der UV-Digitaldruck ist die ideale Lösung, wenn maximale Präzision, hohe Kontraste und sofortige Verfügbarkeit gefragt sind. Besonders bei Motiven mit sehr feinen Linien, kleiner Typografie und starken Schwarzanteilen spielt das Verfahren seine Stärken voll aus.

 

 

  

 

Sublimationsdruck

Der Sublimations-Direktdruck ist ein thermisches Druckverfahren, bei dem die Farbe nicht auf der Oberfläche liegt, sondern unter Hitze gasförmig wird und tief in die Fasern des Materials eindringt. Die Farbe verbindet sich dauerhaft mit dem Material, was zu extrem langlebigen, kratzfesten und waschbeständigen Druckergebnissen führt.

Herstellungsverfahren

Bei der Sublimation wird das Motiv direkt auf Polyestergewebe gedruckt und unter rund 200 °C in der Kalanderpresse fixiert. Die Pigmente gehen molekular in die Faser über. Die Farbe sitzt im Material und bleibt dort.

 

Vorteile des Sublimationsdruck

Knickfrei und faltbar:
Keine sichtbaren Knickkanten, auch nach mehreren Transporten.

Kompakt faltbar und daher kompakt verpackbar.

Brillant im Durchlicht:
Die ideale Basis für hinterleuchtete Lichtrahmen wie LEDUP, BIGLEDUP oder LINEUP.

Waschbar* und wiederverwendbar:
Ein Motiv, viele Einsätze.
* 30 Grad, ohne Waschmittel und Feinwaschgang, ohne Schleudern.
Achtung -Durch das Waschen wird die Brandschutzbeschichtung (B1-Beschichtung) entfernt.

 

Hinweis: Aus produktionstechnischen Gründen müssen die bedruckten Stoffe nach dem Direktdruck mindestens 24 Stunden ruhen, bevor sie weiterverarbeitet werden können. Nach dem Druck kehrt die Feuchtigkeit langsam ins Material zurück, was für eine gleichmäßige Verarbeitung und eine hohe Formstabilität unerlässlich ist.

Produktionsprozess in Schritten

Direkter Auftrag

Der Druckkopf spritzt die flüssige, sublimationsfähige Tinte direkt auf das speziell vorbehandelte Textil. Die Farbe haftet zunächst auf der Oberfläche der Faser.

Fixierung - direkt in der Druckmaschine

Das Textil läuft unmittelbar weiter durch eine integrierte Hitzeeinheit - eine Fixiereinheit. Bei Temperaturen von 80 - 100 °C und hohem Druck werden die Farbpigmente aktiviert und in die obersten Schichten des Textils gedrückt.

Endgültige Fixierung in der Faser

Im letzten Schritt durchläuft das Material einen externen Kalander. Unter hoher Temperatur von 180 - 200 °C und Druck wird es über eine Vielzahl von Walzen geführt. Durch Hitze und Druck geht die Farbe von einem festen in den gasförmigen Zustand über und dringt tief in die Fasern ein. Erst hier erhält die Farbe ihre endgültige Fixierung und auch ihren dauerhaften Platz tief in der Faser des Druckmaterials. Dieser Schritt ist entscheidend für die Farbtiefe und Brillanz des Drucks.

Ruhephase - 24 Stunden Akklimatisierung

Nach dem die Farbe in der Faser eingebracht wurde braucht das Textil Zeit zum Abkühlen. Währenddessen verbindet sich die Farbe dauerhaft mit dem Material. Das Material wird 24 Stunden gelagert und kann in dieser Zeit langsam wieder Feuchtigkeit aufnehmen. Die innere Struktur des Gewebes wurde durch Hitze und Druck beansprucht und hat in dieser Zeit die Möglichkeit sich zu stabilisieren. Erst nach dieser Ruhephase hat das Textil seine endgültige Form, Spannung und Dimensionsstabilität erreicht. Dieser Schritt ist entscheidend für eine gleichmäßige Qualität und passgenaue Verarbeitung.

 

Fazit

Der Sublimationsdruck ist die optimale Wahl, wenn Flexibilität, Mobilität und langlebige Textilanwendungen im Vordergrund stehen. Durch die tief in die Faser eingebundene Farbe entstehen knickfreie, waschbare und mehrfach verwendbare Drucke, die sich ideal für den häufigen Einsatz auf Messen eignen.

 






 

 

Latexdruck

Latex-Druck ist ein wasserbasiertes Tintenstrahlverfahren, bei dem Farbpigmente und Latex-Polymere gemeinsam auf das Material aufgetragen und durch Wärme zu einer stabilen, elastischen Schicht ausgehärtet werden. Keine Lösungsmittel, kein Auslüften - der Druck verlässt die Maschine trocken und sofort weiter verarbeitbar.

Herstellungsverfahren

Latex-Druck ist ein mehrstufiges Druckverfahren, bei dem die Farbpigmente zunächst fixiert, anschließend präzise aufgetragen und danach durch Hitze zu einer widerstandsfähigen, flexiblen Oberfläche verschmolzen werden. Dadurch entstehen scharfe, langlebige und vielseitig einsetzbare Drucke.

 

Vorteile des Latexdruck

Materialvielfalt:
PVC-Folien, Selbstklebefolien, Backlit-Folien, Papier und auch Textil. Ein Druckverfahren, viele Substrate.

Direkt weiter verarbeitbar:
Kein Auslüften, kein Warten. Das Druckmedium kommt absolut trocken aus der Maschine und kann sofort laminiert, zugeschnitten, verpackt oder montiert werden.

Flexibel & reißfest:
Der elastische Latexfilm ist widerstandsfähig gegenüber mechanischer Belastung und bleibt auch beim Rollen stabil und intakt.

Farbtreue & Brillanz:
Lebendige Farben, satte Schwarztöne und ein gleichmäßiges Druckbild.

Laminierbarkeit:
Durch Laminierung werden Drucke effektiv vor mechanischen Einflüssen, UV-Strahlung und Witterung geschützt. Damit wird die Lebensdauer deutlich erhöht. Gleichzeitig verbessert sie die Optik, erleichtert die Reinigung und ermöglicht zusätzliche Funktionen wie Rutschhemmung oder erhöhte Chemikalienbeständigkeit.

Flexibel kombinierbar:
Latexdrucke lassen sich mit Selbstklebefolien problemlos auf starre Materialien wie Acryl, Dibond oder Forex kaschieren und vereinen so die Flexibilität des Druckverfahrens mit der Stabilität fester Träger.

 

Hinweis: Latex-Druck funktioniert ausschließlich mit rollenbasierten Materialien - starre Platten sind mit diesem Verfahren nicht direkt bedruckbar. Für unsere Stoffdrucke wird dieses Druckverfahren nicht verwendet, da die Farbe nur aufliegt, statt in die Faser einzudringen, wie bei einem Sublimationsdruck bzw. die Farbdichte nicht so hoch ist wie bei einem UV-Druck.

Produktionsprozess in Schritten

Fixierung

Zuerst wird ein transparenter Optimizer aufgetragen. Er fixiert die Farbpigmente sofort an exakter Position auf dem Material - kein Verlaufen, keine unscharfen Kanten, auch bei hoher Druckgeschwindigkeit.

Tintenauftrag

Die Druckköpfe tragen die Farbe in kleinsten Tröpfchen mikrofein auf - präzise, Punkt für Punkt. Das Ergebnis: scharfe Texte, saubere Konturen und brillante Farbverläufe.

Aushärtung

In der integrierten Heizeinheit verdampft das Wasser der Tinte vollständig. Die Latex-Partikel schmelzen und bilden einen robusten, elastischen Polymerfilm, welcher kratzfest, flexibel und dauerhaft ist.

 

Fazit

Der Latexdruck ist die ideale Wahl, wenn Vielseitigkeit, schnelle Weiterverarbeitung und konstant hochwertige Ergebnisse im Fokus stehen. Die wasserbasierte, sofort trocknende Tinte ermöglicht eine effiziente Produktion ohne Wartezeiten und sorgt für robuste, farbintensive Drucke mit hoher Flexibilität. Dank der breiten Materialvielfalt sowie der Möglichkeit zur Laminierung und Kaschierung eignet sich das Verfahren hervorragend für langlebige Anwendungen im Innen- und Außenbereich.